Energiepass für bestehende Häuser

Ab 1. Januar 2008 werden auch bestehende Gebäude energetisch bewertet.

Der Energiepass für Gebäude ist für Neubauten bereits eingeführt. Dies bestimmt die Energieeinsparverordnung. Nach der EU-Richtlinie über die „Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden“ muss ab 2008 für jedes Gebäude bei Verkauf oder Vermietung ein Energiepass vorgelegt werden. Ursprünglich war der 1. Januar 2006 als Einführungstermin vorgesehen. Jedoch fehlte bisher die gesetzliche Grundlage. In der Disskusion sind Übergangsfristen von 1 Jahr für Wohnungen die nicht älter als 40 Jahre sind.
Der Energiepass ist ein Gütesiegel für die Energieeffizienz von Gebäuden. Er gibt Aufschluss über die energetische Qualität des Gebäudes und enthält Angaben zur Qualität der Dämmung und der Heizungsanlage.
Kernstück des Energiepasses ist der Energiekennwert. Nach ihm werden die Gebäude energetisch eingeordnet. Bei schlecht gedämmten Gebäuden kann der Kennwert über 300 liegen. Häuser, die nach 2002 gebaut wurden liegen meist bei unter 100 und damit im „grünen Bereich“. Angegeben wird der Energiekennwert in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m2a).
Um den Kennwert eines Gebäudes vergleichbar zu machen, wurden zwei verschiedene Label entwickelt, die viele schon von Kühlschränken und Waschmaschinen kennen.
Als wichtigste Information weist der Energiepass den Kennwert des Primärenergiebedarfs des Gebäudes aus. Mit dem Hinweis auf den Endenergiebedarf erfährt der Leser etwas über die Kosten, die für die Wärme im Haus zu erwarten sind. Zudem bietet der Energiepass Modernisierungstipps, wie Primärenergiebedarf und CO2-Emmisionen gesenkt werden können.
Der Energiepass gilt für das gesamte Gebäude und ist für 10 Jahre gültig.
Gerne erstellen wir Ihnen eine Energiebedarfsberechnung und informieren Sie ausführlicher über die möglichen Modernisierungsmaßnahmen bei Ihrem Gebäude.

aus: Thermodach.de /dena

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Unterstützung für eine gesunde Zukunft

Als Förderbank des Bundes bietet die KfW zinsvergünstigte Kredite, die Hauseigentümern zusätzliche Modernisierungsanreize bieten. Programme, wie das CO2 -Gebäudesanierungs-Programm, das Wohnraummodernisierungs-Programm oder das Programm zur CO2 -Minderung unterstützen Eigennutzer, Vermieter, Wohnungsbaugesellschaften, Genossenschaften und öffentliche Bauträger.

 
 
 

 
 
 
 
 
   
   
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